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Elke, die weitbereiste Projektmanagerin

Annina Sommer
March 31, 2021

Mehrere Jahrzehnte lang war die Bayerin Elke bei einem der grössten Konzerne der Energieversorgung als Projektmanagerin tätig. Erfolgreich leitete sie anspruchsvolle Projekte und arbeitete sich zur Multiprojektmanagerin hoch. Hier hielt sie die Fäden aller Projekte zusammen und coachte neue Projektleiter. Eines Tages machte sich Elke selbständig. Zielorientiert setzte sie ihr Knowhow ein und beriet kleinere und grössere Energieversorger in Oberbayern.

Familie und zahlreiche Freunde boten einen Ausgleich zur Arbeit. Abwechslung fand Elke auch auf Reisen durch die ganze Welt. Seit die Kinder erwachsen sind, hat sie zusammen mit ihrem Mann Südamerika, Asien und natürlich Europa erkundet, doch die spannendsten Abenteuer erlebten sie in Afrika. 

Unvergesslich war die Reise, die sie 2001 gemeinsam mit Freunden unter anderem in die berühmte Serengeti in Tansania führte. Sie sahen Tiere soweit das Auge reichte und konnten auch Raubkatzen aus direkter Nähe beobachten. Fasziniert von Afrika, hat sie nach und nach Westafrika, Namibia, Südafrika und Südostafrika besucht. Überall suchte sie den direkten Kontakt zur Bevölkerung und besuchte Familien daheim.

Elke_zu_Besuch_bei_Einheimischen

Eine weitere bemerkenswerte Reise unternahm sie mit ihrem Mann nach Sumatra. Von hier ging es weiter zur früheren Kopfjägerinsel Nias. Unterwegs sind sie auf Einheimische getroffen, die noch nie einen Europäer gesehen hatten. Es war wie eine Fahrt in vergangene Jahrhunderte. Sie trafen viele nette Menschen, wurden auf eine traditionelle Hochzeit eingeladen und waren Ehrengäste des Inselfürsten bei einem Tanz- und Gesangswettbewerb der 30 Inselkommunen. Sie erlebten alte Traditionen hautnah zusammen mit einem tief verwurzelten Aberglauben. Als an einem Apriltag plötzlich abertausende gelbe Zitronenfalter durch die Luft flogen hiess es, das seien die Seelen der Toten. Die Angst vor den Kopfjägern war noch immer tief verwurzelt. Beeindruckend war für Elke hier der pragmatische Umgang mit der Religion.  

Leider sind Reisen dieser abenteuerlichen Art seit einigen Jahren nicht mehr möglich. Stattdessen fing sie an über ihre Reiseerlebnisse zu schreiben. Später fand sie Gefallen daran, auch über unbekannte Gegenden zu recherchieren und sie zu beschreiben. So kam sie zu Swiss Activities. Das Beschreiben verschiedener Aktivitäten und Destinationen in der Schweiz macht ihr Freude. Sobald das Reisen wieder möglich ist, werden sie und ihr Mann noch einmal auf Entdeckungstour gehen: diesmal in der Schweiz.

Kampenwand-Bayrische-Alpen

Kraft und Halt finden sie beide in der Familie. Als sie vor 30 Jahren zum zweiten Mal geheiratet haben, brachte jeder drei Kinder mit in die Ehe. In der Zwischenzeit sind sie alle erwachsen und haben selber Kinder. Elkes älteste Enkeltochter ist 25 Jahre alt, die Jüngste 3.

Ein weiterer Kraftort ist ihr Ferienhaus an der Costa Blanca in Südspanien. Seit zwanzig Jahren verbringen sie hier viel Zeit. Wanderungen, Bootsfahrten und Radtouren mit ihren Freunden dort halten sie aktiv. Inzwischen ist dieser Ort zu einer Art zweiter Heimat geworden. Sie schätzt die Nähe zum Meer und den umliegenden Salzseen im Kontrast zu den Bergen und Seen ihrer Heimat, dem schönen Chiemgau. Hier kann sie auch ihrem Hobby nachgehen. Sie fotografiert sehr gern und Flamingos, Reiher, Enten oder andere Wasservögel finden sich rund um die Salzseen in hoher Zahl ein. Mit ihren Fotos von Pirschfahrten in Afrika hat sie schon bei so manchem Fotowettbewerb gewonnen.

Elke_Carabassi_Strand

 

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